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Sauberer Quellcode – Mythos bei der Suchmaschinenoptimierung

Vor kurzem hatte ich bei Twitter eine Diskussion bezüglich einem sauberen Quelltext und den Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung. Das Gerücht dass ein sauberer Quellcode ausschlaggebend für eine gute Google Platzierung ist, hält sich hartnäckig.

Den Quelltext einer Website kann man unter http://validator.w3.org überpüfen lassen. Bei (fast) allen Websites werden Fehler angezeigt.

Das Tool zur Validierung des Quelltexts wird vom 1994 gegründeten W3C (World Wide Web Consortium) zur Verfügung gestellt. Das W3C mit Tim Berners-Lee an der Spitze ist unbestritten die Instanz im Internet. Meiner Ansicht nach gilt das aber nur für die Technik, nicht für die Suchmaschinenoptimierung.

Schauen wir uns an, was Matt Cutts von Google dazu sagt:

Aus diesem Video geht klar hervor, dass ein sauberer Quelltext kein Kriterium für eine gute Google Platzierung darstellt!

Kleine Anmerkung zum Schluss: auch die Validierung der Google Startseite bringt 37 Fehler und 2 Warnungen!

5 Kommentare zu Sauberer Quellcode – Mythos bei der Suchmaschinenoptimierung

  1. Sauberer Quellcode trägt zu einer schnelleren Ladezeit bei, und auch dies ist Teil einer guten Platzierung.

  2. Danke für den Kommentar. Eine schnelle Ladezeit trägt zu einer besseren Platzierung bei, da bin ich abolut bei Ihnen. Doch weshalb soll ein sauberer Quellcode zu einer schnelleren Ladezeit beitragen?

  3. Hallo, ich bin ebenfalls der Ansicht, das ein sauberer Code für eine Optimierung gut ist.

    1. Dadurch, dass keine oder nur wenige Fehler enthalten sind, crawlen die Robots besser und finden sich schneller zurecht, können also ein schnelleres Ergebnis hervorrufen. Wenn eine Seite überarbeitet wird und neue Informationen beinhaltet, müssen die Robots sich nicht erst durch bisher Dagewesenes mühen, sondern finden sehr schnell, die Neuigkeiten. Der Vorteil liegt für mich klar auf der Hand.

    2. Die Ladezeit der Seite nimmt ab, da der Code schneller gelesen werden kann und nicht soviel unnötigen Müll mit aufrufen muss, was die Ladezeit beträchtlich beeinflussen kann. Wie oft wurde schon herausgefunden, dass Programme ihren eigenen Code einbringen, was unweigerlich zu mehr Vermüllung des Codes führt und damit schlecht lesbar wird.

    Aufgrund dieser 2 Punkte bin ich überzeugt, dass ein sauberer Code unweigerlich zu einer besseren Platzierung führen wird.

  4. Liebe Hobbygrafikerin,
    Danke für den Kommentar. Grundsätzlich stimmen wir überein: sauber zu arbeiten ist mit Sicherheit eine gute Sache. Je kürzer der Code ist desto besser ist die Ladezeit. Realistisch gesehen werden moderne CMS Systeme (leider) immer Fehler im Quellcode produzieren. Deshalb sollte man abwägen: mache ich alles von Hand und arbeite dann uneffektiv oder entscheide ich mich für schnelles und effizientes Arbeiten. Dann müssen wir wohl mit Fehlern bei der Validierung leben. Zumindest bis es die CMS Editoren schaffen 100% sauberen Quelltext zu produzieren 🙂

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